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Für Fach- und Führungskräfte

Nachhaltige Kommunikation - wissen Sie was das ist?
 
 

Für Fach- und Führungskräfte

Nachhaltige Kommunikation - wissen Sie was das ist?

 
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Nachhaltige Kommunikation - wissen Sie was das ist?

Im vorigen Newsletter beschäftigten wir uns mit einer interessanten Untersuchung von Mutaree über die Zusammenhänge zwischen Motivation und Mitarbeiterverhalten. In dieser Untersuchung wurden auch die Zusammenhänge von Führungsverhalten und Mitarbeiterschwund untersucht. Mit 40 % wurde für überraschende Kündigungen als Quelle die unzureichende Kommunikation zwischen Mitarbeitern und deren direkt vorgesetzten Führungskräften genannt.
Hinterfragt man die Mechanismen, trifft man schnell auf die mangelnde Förderung einer offenen und transparenten Kommunikation. 52 % gaben dies als Grund an. Selbst eine Feedbackkultur kann dies nicht retten, wenn das Feedback nicht bidirektional und gewaltfrei geschieht.
Die Studie selbst kommt zum Schluss, dass eine transparente Kommunikation, die Einbindung bei Entscheidungsfindung und die direkte Austauschmöglichkeit mit Vorgesetzten Unternehmen für Mitarbeiter und Bewerber attraktiv macht.
Diese Voraussetzungen sind jedoch kaum vorzufinden. Vergleichen wir es mit einer Droschke, die gut geölte oder schlecht geölte Achsen hat, so erkennen Sie schnell die Wirksamkeit der Mechanismen. Ein Karren, der geölte Achsen hat, lässt sich leicht lenken. Die Aufmerksamkeit, die dabei der Lenker auf das Ölen der Achsen verwendet, erlebt er danach in leichterer Lenkbarkeit.

Echte Kommunikation ist simpel

Warum simpel? Weil gerade die Kommunikation im Grunde nach einfachen Formalien funktioniert und wir als Menschen die naheliegenden Verhaltensweisen oft unterschätzen.
Kommunikationsregeln sind uns zwar theoretisch geläufig, jedoch wenden wir sie kaum an. Wir fordern sie gerne ein, selbst wenn wir nicht wissen, wie sie aussehen sollten, oder selbst kaum in der Lage sind, diese anzuwenden. Die relevanten Kommunikationsregeln lassen sich auf wenige Schritte reduzieren. Kommunikation dreht sich immer um Vertrauen, Zuhören und um Wissen weiterzugeben und entgegenzunehmen. Der Transfer von Wissen muss so aufbereitet sein, dass es leicht vom Gegenüber in den eigenen Handlungsrahmen implantiert werden kann. Die einfachen Regeln müssen nicht durch die komplexe Kommunikationsmodelle erklärt werden, auch wenn dies oftmals so von Beratern angedeutet wird. Es sind die einfachen Regeln, die Menschen verbindet und diese sind im Grunde immer im Verhalten zu suchen und dort auch zu ändern. Das eigene Verhalten zu untersuchen und eventuell anzupassen, ist nicht nur für jeden machbar, sondern auch der Schlüssel.

Alle Ansprüche bei der Kommunikation lassen sich auf einfache Regeln reduzieren:

 

1. Hört uns jemand aufmerksam zu, entsteht automatisch Empathie
 
Grundsätzlich liegt es im Wesen eines Menschen, dass sobald sich jemand ihm zuwendet und ihm Aufmerksamkeit schenkt, eine emphatische Atmosphäre entsteht. Niemand kann im Grunde jemand anderem zuhören, wenn er nicht seine Aufmerksamkeit auf den Sprechenden lenkt. Das Gegenüber wird das immer registrieren und spüren. Der Mensch hat einen untrüglichen Sensor, ob jemand der vor ihm sitzt, auch bei ihm ist oder gedanklich wo anders beschäftigt ist.
Wenn dann noch entsprechend Nachfragen kommen und dabei Interesse am Thema des anderen gezeigt wird, ist Sympathie oft keine Frage der Augenfarbe mehr, sonder entsteht selbstredend.
 
2. Wertschätzung und Respekt öffnet die Aufmerksamkeit
 
Echtes Interesse an unserem Gegenüber hat immer auch das Gegenüber im Fokus. Wie leicht gehen uns Floskeln von den Lippen. Ein „Wie geht's?" bedeutet meisten nichts viel. Sie können dies leicht feststellen, wenn Sie einmal darauf mit „Schlecht“ antworten. Mehr als die Hälfte wird nicht einmal darauf reagieren. Viele Menschen verhalten sich so, weil sie einfach nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Doch als Führungskraft muss genau dieses Interesse am Gegenüber eine Stärke sein.
 
3. Das Gegenüber hört am liebsten seinen Namen
 
Eine Führungskraft sollte den Namen des Gegenübers kennen. Nichts hören wir lieber, als unseren eigenen Namen. Es gibt uns das Gefühl, vom Anderen ernst genommen zu werden. Wollen Sie das Eis wirklich brechen, geben Sie Ihrem Gegenüber genau dieses Gefühl.
 
4. Die Ideen des Gegenübers sind nicht die eigenen
 
„Natürlich kommen Mitarbeiter immer wieder mit alten Kamellen, selten ist etwas Verwertbares darunter.“ Falsch gedacht! Es ist immer etwas Interessantes bei einem Vorschlag oder einer Idee vorhanden. Wir übersehen oftmals, dass der Mitarbeiter eine eigene Perspektive mitbringt. Hören Sie genau hin und hinterfragen Sie seine Perspektive. Sie werden erstaunt sein, wie sich die Idee plötzlich ganz anders anhört. Fordern Sie Mitarbeiter zum Mitgestalten auf.
 
Viele dieser Regeln sind persönlicher Natur und müssen persönlich angewendet werden. Die förmliche Distanz muss dabei nicht auf der Strecke bleiben und die Höflichkeit auch nicht.
Viele der Verhaltensweisen gehören einfach nur trainiert und in das eigene Verhalten implantiert. Trauen Sie sich einen Spiegel vorgehalten zu bekommen, wo Sie mit Ihren Skills stehen? Am besten auf einem Kommunikations-Workshop oder einem Seminar des MANAGER INSTITUTS. Hier können Sie im diskreten Rahmen mit anderen Kollegen, welche ähnliche Fragen mitbringen, gemeinsam und unbeschwert üben.
Welche Maßnahmen für Sie geeignet sind, erfahren Sie von unseren Beratern. Rufen Sie uns an und kommunizieren Sie Ihre Bedürfnisse. Das ist der Start in eine nachhaltige Kommunikation.
  

Ihr Oliver Haberger

Dipl. Kfm. Univ.

Geschäftsführer

 
 
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